Newsletter

Freyung,21.12.2020
Verein Pro-Nationalpark Freyung-Grafenau e.V.
Newsletter 3-2020
Sie finden unsere Newsletter auch auf unserer WebSeite www.pro-nationalpark.de.

1. Dokumentarfilm „Mythos Böhmerwald" ist fertig.
Der Dokumentarfilmer Günther Rauch,mittlerweile auch Mitglied unseres Vereins, hat den Dokumentarfilm in zwei Teilen mit den Titeln „Mythos Böhmerwald - auf den Spuren von Karel Klostermann, eine spannende und geheimnisvolle Wanderung" und Teil 2 „ Mythos Böhmerwald - der Bayerische Wald - da wo er am Schönsten ist" fertiggestellt. In beiden Teilen sind in verschiedenen Szenen auch Waldführer und Mitglieder unseres Vereins als Akteure mit dabei. Leider konnte es pandemiebedingt noch keine Aufführung für die Öffentlichkeit geben.

2. Pro und Contra Borkenkäferfallen
Zur Wirksamkeit von "Borkenkäfer-Fallen" kann man immer wieder unterschiedliche Ansichten hören und lesen: In einem Artikel der PNP wird die Sichtweise der Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes e.V. dargestellt. Hier ein Auszug aus dem Bericht:
„.....Während der Bayerwaldschutzverein von positiven Erfahrungen mit den vom Verein empfohlenen Käferfallen berichtet, sagte Dr. Stefan Schaffner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Regen, dass sich diese Fallen nicht bewährt hätten...."(siehe auch PNP „Pro und Contra Borkenkäferfallen vom 26.11.20)

3.Start eines Luchsmonitoring- Projektes durch Jagdverband - Ziel: Zahlen zur Population bekommen
(Auszug aus dem Pressebericht vom 17.10.20)
Manfred Pöschl, der Leiter des "Otterhaus Bayern" in Mauth, einer Bildungseinrichtung des Bayerischen Jagdverbandes, hatte zu einer Info-Veranstaltung in Freyung geladen, rund 30 Revierpächter oder deren Stellvertreter aus dem Landkreis Freyung-Grafenau kamen. Axel Kuttner, der BJV-Regierungsbezirksvorsitzende von Niederbayern, verwies auf die Bedeutung des Luchsmonitoringprojekts und die enge Einbindung von Nationalpark-Bayerischer Wald und Landesamt für Umwelt (LfU). BJV-Kreisvorsitzender Norbert Ranzinger erwartet sich von diesem Monitoring "konkrete Zahlen vom Luchs im Bayerischen Wald, da in manchen Revieren kaum noch Rehwild vorkommt. 50 bis 60 Individuen, vom Schwarzwildfrischling bis zur ausgewachsenen Rehgeiß, benötigt der Luchs als Nahrung pro Jahr, vermehrt natürlich, wenn er Junge aufzieht."
Als Monitoringfläche wurde vom BJV und der hiesigen Wolfsteiner Jägerschaft der südliche Landkreis, im Dreieck eingeschlossen Mauth- Perlesreut-Jandelsbrunn, ausgewählt, um konkrete Zahlen und Daten zum Vorkommen des Luchses, aber auch des Wolfes und den invasiven Wildarten wie Marderhund, Goldschakal und Waschbär zu erhalten. Insgesamt beteiligen sich 40 Jagdreviere mit einer Fläche von rund 27000 Hektar. Mit dem Nationalpark Bayerischer Wald beträgt die Monitoringfläche rund 52000 Hektar. Aktuell zählen rund 108 Luchse zur böhmisch-bayerisch-österreichischen Population. "Jeder Luchs hat eine Fellzeichnung, unterschiedlich stark ausgeprägt. Anhand dieser können Luchse identifiziert und deren Streifwege verfolgt werden", so Manfred Pöschl. Mehr siehe PNP vom 17.10.20 "Dem Luchs auf der Spur" von Karl Rauh.

4.Bürgermeister von Mauth lieferte im Gemeinderat Infos über die Nationalparkerweiterung (Auszug aus dem Pressebericht vom 17.12.20)
„...Auf Einladung von Staatsminister Thorsten Glauber war Kandlbinder gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl im Umweltministerium. Dort konnte er wichtige Punkte nochmals direkt ansprechen, die allesamt bei den Gesprächspartnern auf Zustimmung gestoßen sind. Er führte bei diesem Treffen die Themen an, die bei den Bürgergesprächen von der Bevölkerung an ihn herangetragen wurden. Um deutlich zu machen, wie wichtig die Anliegen der Bürger sind, werden nun in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsame Pressemitteilungen zu einzelnen Punkten aus dem Forderungskatalog der Gemeinde gemacht. Der Anfang wird dabei die Vorstellung des neuen Revierförsters(lt.NPVHelmut Kustermann) sein, der in der Infostelle Mauth seinen Bürositz haben wird und direkter Ansprechpartner vor Ort für die Gemeindebürger zu Nationalparkthemen sein wird.
Weiterhin berichtete Kandlbinder, dass der geplante Ankauf des Campingplatzareals nicht zustande kommt, da dieses vom Eigentümer-Ehepaar an einen anderen Interessenten verkauft wurde. Der Bürgermeister schlug deswegen eine Alternativlösung zur Platzgestaltung am Wistlberg vor, die sehr positiv angenommen wurde. So soll ein neuer Kiosk- und Einkehrbereich auf der Südseite hin zum Jugendheim Finsterau mit einer Terrasse geplant werden. Direkt daran anschließend wird ein Naturspielplatz errichtet, so dass beides direkt vereinbar ist und gemeinsam von Familien genutzt werden kann. Der geplante Aussichtsturm soll durch drei Plattformen an den besonders schönen Punkten ersetzt werden. Auf diese Weise wird der barrierefreie Zugang der Aussichtspunkte ermöglicht und Besucherströme können entzerrt werden.
Ein Standort ist nach Westen zwischen Parkplatz Wistlberg und Alte Klause mit Ausblick zum Lusen, ins Reschbachtal und zu den Bärnriegeln vorgesehen, ein weiterer am höchsten Punkt der Buchwaldstraße kurz vor dem Grenzübergang mit Blick in das neue Erweiterungsgebiet und nach Süden in Richtung der Alpen und die dritte Aussichtsplattform im Finsterauer Filz. ..........."

5.Fernsehtipp
Sendung „Unser Land im BR „11.12.20 , u.a.ein Holzbau aus Käferholz und braucht unser Wald neue Baumarten?
„Zu schade zum Verbrennen" Ein Holzhaus aus Käferholz
„Der niedrige Preis für Käferholz hat vielen Waldbesitzern und Waldbesitzerinnen in diesem Jahr verzweifeln lassen. Nicht so Andreas Aschenbrenner. Er hat in seiner Oberpfälzer Heimat eine Firma gefunden, die ihm ein Vollholzhaus hingestellt hat, mit Käferholz aus dem eigenen Wald. Probleme mit der Holzqualität gab es dabei nicht, und die gesamte Wertschöpfungskette ist in der Region geblieben."

6. Gerne dürfen Sie den Newsletter auch an Freunde und Bekannte weiterleiten.

 



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